Reisefotos sind kleine Zeitmaschinen. Jahre später bringt dich ein einziges Bild zurück zu jenem Morgen in einer fremden Stadt oder jenem Abend am Meer. Du brauchst keine teure Kamera für schöne Fotos, denn das Handy in deiner Tasche kann schon viel. Mit etwas Aufmerksamkeit für Komposition, Licht und Ordnung holst du viel mehr heraus.
Schöne Reisefotos machen dreht sich um Komposition
Komposition ist die Art, wie du die Elemente in deinem Bild anordnest. Ein einfaches Hilfsmittel ist die Drittelregel: Teil dein Bild gedanklich in drei Teile, sowohl horizontal als auch vertikal, und setz dein Motiv auf einen der Schnittpunkte. Das wirkt oft natürlicher als alles genau in der Mitte.
- Such Linien, die das Auge zu deinem Motiv führen, wie eine Straße oder eine Mauer.
- Nutz einen Türrahmen oder einen Ast als natürlichen Rahmen um dein Motiv.
- Achte auf den Hintergrund und vermeide ablenkendes Durcheinander.
- Geh in die Knie oder steig etwas höher für eine überraschende Perspektive.
- Mach ruhig mehrere Fotos, dann wählst du später das beste.
Mit Licht arbeiten
Licht macht ein Foto oder bricht es. Das weiche Licht kurz nach Sonnenaufgang und um Sonnenuntergang, die goldene Stunde, gibt warme Farben und lange Schatten. Um die Mittagszeit ist das Licht hart und Schatten heben sich scharf ab, was selten schön aussieht.
Fotografierst du gegen die Sonne, wird dein Motiv zu einer Silhouette, was manchmal wunderschön ist. Willst du dagegen Details sehen, sorg dafür, dass das Licht auf dein Motiv fällt. Bei wenig Licht hältst du dein Handy besonders ruhig oder legst es irgendwo auf, um Bewegung zu vermeiden.
Menschen und Momente
Die Stimmung eines Ortes liegt oft in den Menschen. Bitte um Erlaubnis, bevor du jemanden aus der Nähe fotografierst, mit einer Geste oder einem Lächeln. Das ist nicht nur höflich, es liefert auch entspannte und ehrliche Porträts. Sei auch für kleine Momente wach, denn gerade die spontanen Bilder bleiben am längsten.
Unterwegs gleich ordnen
Am Ende einer Reise hast du schnell Hunderte Fotos, in denen du später schwer deine Favoriten wiederfindest. Nimm dir daher jeden Abend ein paar Minuten zum Ordnen. Wirf misslungene Bilder weg und markier die schönsten. So behältst du den Überblick und ersparst dir einen Berg Arbeit, wenn du heimkommst.
- Lösch unscharfe oder doppelte Fotos gleich.
- Markier deine Besten mit einem Favoriten oder einem Stern.
- Notier bei besonderen Orten kurz, wo und wann du warst.
Deine Lieblingsorte, die Fotos, die du gemacht hast, und die Orte, zu denen du noch willst, hältst du mit einem Reiseplaner wie Zuvy übersichtlich an einem Ort fest, sodass Erinnerungen und Pläne nie durcheinandergeraten.
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